Dienstag, 19. Juni 2012

wie im märchen

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr.
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch tausendfacher war mein Mut,
Mein Geist war ein verzeherend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloss in Glut.

[aus: Willkommen und Abschied (Fassung von 1771) von Johann Wolfgang von Goethe]

Hallo meine Lieben!

Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich wieder mit diesem Ausschnitt eines Gedichts von Goethe zurück. Wir haben es heute in der Schule gelesen und wie so viele Texte von Goethe, hat es auch dieser mir angetan. Und so banal es jetzt auch klingen mag, sie haben mich an meine neuen Schuhe erinnert. Ja, nicht sehr romantisch.




Diese Mokassins von seven seconds habe ich von Zalando bestellt.
Was diese unglaublich geilen Treter mit dem Gedicht zu haben?
Als ich die Passage zum ersten Mal gelesen habe, musste ich an die Prärie denken, bei Mondschein als Indianerhäuptlingstocher mit dem Pferd durch die Steppe reiten, nur die Einsamkeit, die Stille, die Gefahr - und diese Mokassins an meinen Füßen.
Fehlt nur noch der englische Offizier, der sich in mich verliebt und mir den Rest meines Lebens Schuhe schenkt, damit diese märchenhafte Story schließlich von Disney verfilmt werden kann.

Ich wünsche euch wunderbar sonnige Tage!

eure
hanna

Julia macht eine Blogvorstellung, schaut doch mal bei ihr vorbei :)

Kommentare:

Charly hat gesagt…

Ohh die Schuhe mag ich :)

Wiebke hat gesagt…

vielen lieben dank! :)))